Warum es ein Vorteil ist, dass Bitcoin keinen weiteren Nutzen als Geld hat
Ein häufiges Argument gegen Bitcoin lautet: „Er hat keinen intrinsischen Wert.“ Gold dagegen, so heißt es, besitze neben seiner monetären Funktion auch einen „inneren Wert“ – als Schmuck, in der Industrie oder in der Elektronik. Doch genau hier liegt ein fundamentales Missverständnis darüber, was gutes Geld ausmacht.
Denn der Umstand, dass Bitcoin keinen anderen Nutzen als Geld hat, ist kein Nachteil – es ist sein größter Vorteil.
Der Zweck von Geld ist es, kein Zweck zu sein
„Das Geld hat nur den Zweck, als allgemeines Tauschmittel zu dienen; jede andere Verwendung wäre Verschwendung.“
Diese Einsicht trifft den Kern: Geld sollte nicht in Konkurrenz zu anderen Gütern stehen, sondern ausschließlich als neutrales Medium des Tauschs, der Wertaufbewahrung und der Rechnungseinheit dienen. Sobald ein Gut neben seiner monetären Funktion noch andere Verwendungen hat, wird sein Preis von zusätzlichen Faktoren bestimmt.
Bei Gold etwa hängt der Preis nicht nur von seiner monetären Nachfrage ab, sondern auch von der Industrienachfrage, dem Schmuckmarkt oder technologischen Innovationen, die seinen Bedarf verändern könnten. Steigt die industrielle Goldnachfrage, steigt der Preis – fällt sie, sinkt er. Damit ist Gold kein rein monetäres Gut, sondern hybrid – und diese Hybridität macht es als Geld instabiler.
Bitcoin: Das reine Geldgut
Bitcoin dagegen ist monetär rein. Sein gesamter Marktwert leitet sich einzig aus seiner Geldfunktion ab – also aus der Erwartung, dass andere Menschen ihn in Zukunft ebenfalls als Tauschmittel oder Wertspeicher akzeptieren werden. Es gibt keine externe Nachfrage nach Bitcoin für Industrie, Schmuck oder Konsum. Das macht ihn immun gegen konjunkturelle Schwankungen oder technologische Substitution.
„The fact that Bitcoin has no use outside its monetary function is precisely what makes it perfect money. It is valued for its scarcity, security, and portability — not for any industrial use that could vanish with innovation.“
Diese Reinheit trennt Bitcoin klar von allen anderen Gütern: Er ist ausschließlich Geld.
Neutralität gegenüber der Realwirtschaft
Ein weiteres Argument betrifft die Neutralität gegenüber realwirtschaftlichen Zyklen.
Wäre Bitcoin auch ein Industrieprodukt, würde seine Geldmenge indirekt mit der Konjunktur schwanken: In Boomzeiten würde er vermehrt verbraucht, in Krisen weniger – ein Mechanismus, der seine Stabilität als Wertspeicher gefährden würde.
Da Bitcoin jedoch nur monetär nachgefragt wird, hängt sein Wert ausschließlich von der monetären Nachfrage ab – also von der kollektiven Einschätzung seiner Eignung als Geld. Dies ist aus Sicht der Österreichischen Schule geradezu ideal, da es das Geld von den Verzerrungen der realwirtschaftlichen Zyklen befreit, die durch staatliche Eingriffe, Kreditausweitung oder Innovationsschübe entstehen.
Mises, Hayek und das „monetäre Reinheitsprinzip“
Ludwig von Mises definierte in seiner Geldtheorie, dass ein Gut dann zum Geld wird, wenn es seine nicht-monetären Nutzungen verliert und fast ausschließlich wegen seiner monetären Eigenschaften nachgefragt wird. Das bedeutet: Je weniger andere Nutzungen ein Gut hat, desto „reiner“ ist es als Geld.
„Geld sollte so beschaffen sein, dass sein Wert nicht durch Veränderungen der realwirtschaftlichen Nachfrage nach anderen Gütern beeinflusst wird.“
Bitcoin erfüllt dieses Ideal in einer Präzision, die in der Geschichte einzigartig ist.
Fazit: Die Entmaterialisierung des Geldes als Fortschritt
Die Tatsache, dass Bitcoin nur Geld ist, ist kein Mangel, sondern Ausdruck einer historischen Weiterentwicklung:
Vom Warengeld (Gold, Silber), über staatliches Schuldgeld (Fiat), hin zum rein monetären, knappen digitalen Gut.
„Bitcoin does not compete with gold as a metal — it replaces it as money.“
Indem Bitcoin keinen „inneren Wert“ im physischen Sinn hat, ist er völlig frei von den Störgrößen, die jedes andere Gut unweigerlich mit sich bringt. Sein Wert ist rein monetär, neutral und global – und genau das macht ihn zum ersten perfekten Geld der Geschichte.
Beste Grüße
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Disclaimer: Dieser Essay wurde natürlich mit chatGPT unterstützt.