Leo Mattes

Meine Fragen an die Verantwortlichen in der Gesellschaft

Meine Fragen an die Verantwortlichen in der Gesellschaft, die ich mir über die Jahre immer wiedergestellt habe. Los geht’s:

Warum arbeiten wir auf der einen Seite für bessere Technologien und wollen die Produktivität erhöhen, Preise und Kosten senken, wenn auf der anderen Seite die Inflation eine Preisstabilität erreichen will?

Werden wir dadurch nicht in Arbeit gehalten, verlieren dadurch unsere Ersparnisse nicht an Kaufkraft und partizipieren wir dadurch überhaupt an den Produktivitätssteigerungen? Stehen Produktivitätswachstum und Preisstabilität nicht im Widerspruch?

Ist ein inflationäres Geldsystem nicht eine Form von Sklaverei?

Wenn durch Automatisierung die Preise sinken, warum braucht es dann ein Bedingungsloses Grundeinkommen? Die Roboter nehmen uns doch gar keine Arbeit weg, wenn es durch die Roboter keine Arbeit mehr gibt und der Wettbewerb die Preise drückt.

Wenn das Internet die Kommunikation dezentralisiert und die Regenerativen Energien die Energie dezentralisieren und die Blockchain eventuell das Geldsystem dezentralisiert, warum braucht es einen zentralisierten Staat?

Warum ist der Kapitalismus verschwenderisch, wenn ineffiziente Unternehmen pleitegehen und die Ingenieure Qualitätsverbesserungen, Gewicht-, Kosten- und Materialeinsparungen als Anforderungen für die Produkte und Dienstleistungen haben?

Alle Daten sind nur Vergangenheitsdaten. Können Politiker und Wissenschaftler überhaupt jemals wissen was ein einzelner Mensch im „hier und jetzt“ will?

Warum brauchen wir als Familie ein Rentensystem? Warum können sich Menschen freiwillig gegen Kinder und eine Familie entscheiden und bekommen trotzdem von den Kindern aus anderen Familien eine Rente bezahlt, die in das System einzahlen müssen? Ist das nicht eine Asymmetrie von Macht und Verantwortung?

Kann es nicht ein besseres politisches System geben als dass die Mehrheit entscheidet, denn die Innovationen und schlaue Dinge kommen von einzelnen Individuen? Klingt Mehrheitsentscheidung nicht stark nach Mobbing und Gruppenzwang?

Wenn die Regierungen Monopole verhindern wollen, warum gibt es dann Patent- und Urheberrechte, die Monopole auf geistiges Eigentum vergeben?

Warum gibt es Nationalstaaten? Brauchen wir die, wenn alle Menschen gleich sind?

Wenn Geld aus dem nichts gedruckt werden kann, warum bezahlen wir dann Steuern? Und wenn Geld drucken so einfach möglich ist, warum sind wir dann nicht alle reich und wohlhabend?

Was soll an einer freien Marktwirtschaft schlecht sein, wenn diese nur freiwillige Kooperationen enthält? Warum brauchen wir die Politik? Warum tritt kein Politiker für die freie Marktwirtschaft ein?

Ist die Urbanisierung und der demographische Wandel das Ergebnis von Fehlanreizen durch die Politik und das Geldsystem?

Wie lange kann eine Pfadabhängigkeit funktionieren? Wie lange wollen uns die Politiker noch verarschen? Oder ist es die Aufgabe von Politik verschiedene Gruppen gegeneinander auszuspielen?

Könnte es nicht sein, dass die heutigen Wirtschaftswissenschaften nichts anderes sind als Kartenlesen, Sterndeuten und Alchemie, weil sie auf dem Empirismus beruhen und das menschliche Handeln aber nicht vermessbar und somit auch nicht prognostizierbar ist? Öffnet der Interventionismus nicht die Türe für jede Form von totalitären Ideen?

Wie kann ein erzwungener Sozialstaat sozial sein? Ist echte Solidarität nicht freiwillig?

Warum wird in der Schule und an den Universitäten nichts über die privaten Risiken und Herausforderungen des Lebens gesagt?

Ist die entscheidende Frage nicht: Wie begegnen wir einem Machtmonopol ohne Gewalt, damit es sich nicht ausdehnen kann?

Warum treten die Religionen und Kirchen nicht für eine freiwillige Kooperation und somit für eine freie Marktwirtschaft ein? Sind die Kirchen und Gemeinden deshalb unattraktiv, weil sie sich nicht mehr für das Individuum, die Familie und die Freiheit einsetzen?

Warum brauchen wir eine EU, die uns Gesetze und Verordnungen aufzwingt, wenn Frieden durch freiwillige Kooperation entsteht?

Warum vertreten die Medien keine freiheitlichen Werte, wenn ihre Aufgabe darin besteht die Regierung und das Parlament zu hinterfragen und die Menschen über die Auswirkungen der Politik zu informieren?

Antworten findest Du in meiner Serie „Die Praxeologie – eine Revolution der Denkart„. Eine Wissenschaft, die nicht gelehrt wird, aber logisch erklären kann, wie Wohlstand und Frieden entstehen. Sie beweist, dass nur die freiwillige Kooperation zu Wohlstand führt. Sie zeigt auf, dass die Interventionsspirale unsere Gesellschaft in eine große Pfadabhängigkeit geführt hat.

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Beste Grüße

Leo Mattes